Saftkur Rezepte für 3 Tage – inkl. Einkaufsliste und Plan

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Tag 3 im Detox-Special. In diesem Beitrag erwarten Euch die Saftkur Rezepte für 3 Tage inklusive einer Einkaufsliste und einem Detoxplan meiner Kur. Morgen habe ich dann noch die Vor- und Nachteile der selbstgemachten Juice Cleanse und auch die Kostenfrage wird geklärt.

Wie versprochen werde ich heute die Rezepte für meine selbstgemachte Saftkur verraten. Sie wurden in Zusammenarbeit mit einer Ernährungsberaterin erstellt, sodass wir während der drei Tage auch wirklich mit den nötigen Mineralstoffen und Vitaminen versorgt sind. Alle Rezepte ergeben 500 ml Saft, also eine Portion für die Saftkur. Die Zubereitung ist denkbar einfach und bei jedem Saft gleich, ausgenommen der Mandelmilch. Zum Entsaften müssen nur alle Zutaten in mehr oder weniger kleine Stücke geschnitten und in den Entsafter gegeben werden. Happy juicing!

Classic Juice

– 3 Karotten
– 3 Äpfel
– 3 Orangen
– 1 kleines Stück Ingwer
– 1 Hand voll Basilikum

Dieser Saft ist ein Klassiker unter den Juices. Er eignet sich super für den Einstieg und schmeckt kaum nach Gemüse.

Classic Juice mit Karotten, Orangen, Äpfeln und Baslikum

Green Machine 2.0

– 4 Hände voll Grünkohl
– 2 Hände voll Spinat
– 2 Kiwis
– 3 grüne Äpfel
– 1 Orange
– 1/2 Salatgurke
– 1 Bund Pfefferminze

Kale ist das Superfood Nummer 1 unserer Zeit. Der Grünkohl-Hype ist noch lange nicht vorbei. Kein Wunder also, dass er auch in unserer Saftkur zum Einsatz kommt. Dieser Saft schmeckt dank Gurke und Minze herrlich frisch.

Power-Starter

– 3 Äpfel
– 1/2 Ananas
– 2 Hände voll Spinat
– 1 Limette
– 1 kleines Stück Ingwer
– 1/2 Gurke

Dieser Grüne Kick hat wirklich Power! Durch die Limette und den Ingwer schmeckt er super frisch und einfach köstlich! Ich stelle ihn mir auch im Sommer eisgekühlt als perfekten Erfrischungssaft vor!

Green Sensation

– 4 Brokkoli-Röschen
– 1 Stange Sellerie
– 4 Äpfel
– 2 Hände voll Blattspinat
– 1/2 Gurke
– 1/2 Limette
– 1 kleines Stück Ingwer

Zugegeben ist die Green Sensation schon etwas gewöhnungsbedürftig. Der Saft wird von Sellerie dominiert und schmeckt daher deutlich nach Gemüse.

Morning Glory mit Gurke, Ingwer, Zitrone, Cayennepfeffer und Petersilie

Beet please

– 1 Rote Beete oder 180ml frischen Rote Beete Saft
– 2 reife Birnen
– 2 Äpfel
– 3 Karotten
– 1/2 Limette

Rote Beete mochte ich lange nur in Saftform. Der erdige Geschmack passt einfach super zu Apfel und Karotte. Beet please ist einer meiner liebsten Säfte, den ich auch außerhalb der Juice Cleanse des Öfteren trinke.

Rockin´ Rocket

– 2 Äpfel
– 2 Stangen Sellerie
– 1 Zitrone
– ein Stück Ingwer
– 2 Hände voll Ruccolasalat

Der Sellerie und die Zitrone sind gut für die Entgiftung des Körpers. Der Ingwer stärkt das Immunsystem und reinigt das Blut. Ruccola regt die Leber an. Der perfekte Saft für Zwischendurch.

Morning Glory

– 2 Gurken
– ein großes Stück Ingwer
– ½ Zitrone
– eine Hand voll Petersilie
– eine Prise Cayennepfeffer

Dieser Saft ist ein hervorragender Vitamin-Booster am Morgen! Gurken und Petersilie sind reich an Vitaminen A, C, K, Kalzium und Kalium. Ingwer ist gut für die Verdauung und Cayennepfeffer verstärkt den Detox-Effekt.

Morning Glory mit Gurke, Ingwer, Zitrone, Cayennepfeffer und Petersilie

Selbstgemachte Mandelmilch

– 100 g Mandeln
– eine Prise Salz
– eine entsteinte Dattel oder 1 EL Ahornsirup
– eine Prise Zimt
– 500 ml Wasser

Zubereitung
Die Mandeln in einem Sieb gut abspülen und in eine Schüssel geben. Mit mind. einem Liter Wasser abdecken und ca. 12 Stunden lang einweichen. Danach die Mandeln gut abspülen und 500ml frisches Wasser, Zimt, Salz und die Dattel hinzufügen. Nun werden die einzelnen Bestandteile in einem Standmixer zu einer Art Milch vermengt. Am Schluss nur mehr die Flüssigkeit durch eine Küchentuch laufen lassen und die kleinen Nussstücke ausfiltern. Die Milch hält gut verschlossen im Kühlschrank bis zu 4 Tage.

Classic Juice mit Karotten, Orangen, Äpfeln und Baslikum

So, das waren meine acht Rezepte für die selbstgemachte Saftkur. Da es so viele sind, kann jeder individuell für sich entscheiden, welche er gerne trinken möchte. Schmecken alle, sind die Detox-Tage abwechslungsreicher und die Motivation bleibt erhalten. Am leckersten ist einfach die Mandelmilch, welche immer abends getrunken wird. Im Anschluss findet Ihr noch die Einkaufsliste und meinen Plan für die Saftkur zum Download. Morgen verrate ich Euch dann noch die Vor- und Nachteile einer selbstgemachten Juice Cleanse und das Spannendste kommt auch zum Schluss: die Preisfrage.

 

Teil 1: It´s Detox-Time
Teil 2: Saftkur selber machen
Teil 4: Selbstgemachte Saftkur: Pros & Cons + Kosten

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13 Comments
  • Gabriela Kristo
    03.11. 2017

    Wie groß sind die jeweiligen Portionen? Und woher hast du die Gläser zum aufbewahren genommen ?:)

    • Beatrix Treml
      03.11. 2017

      Hallo Gabriela, eine Portionen ist immer auf 500ml Saft ausgelegt 🙂 Die Flaschen habe ich bei IKEA gekauft!

      LG Trixi

  • Franzi
    10.10. 2017

    Hey Trixi,
    Ich wollte gerade den Green Sensation beginnen, aber weiß nicht was der Blattsalat sein soll? Auf der Einkaufsliste sind ja nur Rucola oder Spinat drauf ..
    über Aufklärung wäre ich dankbar 😊😊

  • Vanessa
    08.10. 2017

    Hi Beatrix, habe eben deinen Blogeintrag entdeckt und der hat mich direkt überzeugt endlich auch mal eine Detoxsaftkur zu machen. Jetzt habe ich noch eine Frage, wie darf ich die Rezepte bzw die Einkaufsliste verstehen ? Ein Rezept stellt jetzt eine „Ration“ bzw. Mahlzeit dar oder sind darin zum Beispiel 2 Mahlzeiten enthalten, die ich dann auf zwei Tage aufteile ??? Bin bissal irritiert .. entschuldige wenn du es irgendwo bereits erwähnt hast, oder ich einfach momentan zu deppert bin, um es zu verstehen 😩 vielen vielen lieben Dank schon mal für eine Antwort!

  • Jenny
    21.09. 2017

    Hätte ich deinen Post nicht gefunden, hätte ich die Saftkur niemals gestartet. Mir war es wichtig die Säfte selber herzustellen und nicht zu kaufen. Nur hatte ich keine Ahnung wie viele ich trinken muss und was für Zutaten vllt wichtig wären. Ich bin jetzt bei Tag 2 und die Säfte schmecken wirklich alle super lecker! Danke!! 😊

  • Jaqueline
    17.09. 2017

    Hallo,

    ich bin wirklich happy darüber, dass ich diesen Beitrag von dir gefunden haben.
    Mehrmals hatte ich schon vor eine Saftkur zu starten, muss jedoch gestehen, dass mir diese fertigen Säfte einfach zu teuer sind. Im Frühjahr hab ich`s dann mal versucht mit einem Standmixer und den „Smoothie“ habe ich dann noch gesiebt und durch ein Baumwolltuch gepresst. Es hat sogar besser funktioniert als ich gedacht habe, jedoch ein zweites Mal mach ich das nicht mehr, der Zeitaufwand war einfach viel zu groß.
    Aber zur eigentlichen Frage, nachdem ich mich endlich entschieden habe einen Entsafter zu kaufen, ( auch wenn s teuer ist), hast du deine Säfte gleich für alle 3 Tage auf einmal gemacht oder sollte man sie jeden Tag frisch machen?

    glg
    Jaqueline

    • Beatrix Treml
      17.09. 2017

      Hallo liebe Jaqueline,
      vielen Dank für die lieben Worte! Ich habe alle meine Säfte für die 3 Tage zubereitet. Ansonsten wäre mir der zeitliche Aufwand auch zu groß gewesen 🙂 Mit einem Spritzer Zitronen verfärben sie sich auch nicht und halten die 2-3 Tage im Kühlschrank aus!

      Alles Liebe und viel Erfolg!
      Trixi

      • Jaqueline
        25.09. 2017

        Liebe Trixi,

        vielen Dank für deine Antwort :-), ich habe mich für den Phillips HR 1921/20, ich hoffe, dass ich zufrieden sein werde! Melde mich wieder.

        Lg Jaqueline

  • Thea
    04.06. 2017

    Hallo meine Liebe!
    Ich wollte mich einfach mal für deine tollen Beiträge zum Thema Saftkur bedanken… 🙂
    Ich hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt solch eine Kur zu testen. Weil ich keinen Entsafter besitze hatte zunächst an fertige Säfte zum Bestellen gedacht… Irgendwie konnte ich es dann aber doch nicht über mich bringen die 80€ (ich bin nur eine arme Studentin) dafür auszugeben. Also habe ich nochmal im Freundes- und Familienkreis rumgefragt und hatte das Glück das mein Onkel mir seinen (von ihm selten genutzten) Entsafter ausgeliehen hat. Anschließend habe ich dann im Internet nach einem 3-Tages-Plan gesucht und bin auf deine tolle Seite gestoßen!!
    Obwohl ich schon ein bisschen Bammel hatte viel es mir gar nicht schwer drei Tage nichts zu Essen! Ich habe weder Hunger noch andere Nebenwirkungen verspürt. Die Rezepte sind wirklich alle super und nach der Kur habe ich mich einfach nur stolz und zufrieden gefühlt. Insgesamt habe ich ca. 50€ für das Gemüse und Obst ausgegeben und somit die richtige Wahl mit einer „selbstgemachten“ Kur getroffen.

    Inzwischen habe ich mir einen eigenen Entsafter zugelegt und bereite mir regelmäßig verschiedene Säfte zu. Die nächste Saftkur ist schon in Planung 🙂 Vielen Dank das du deine Erfahrungen zum Thema Detox hier geteilt hast, das war sehr, sehr hilfreich für mich!!!

  • Nicky
    24.04. 2017

    Wirklich ein toller Post und gerade perfekt um gesund in den Sommer zu starten und uns vielleicht etwas mit dem Sommerbudy zu unterstützen! Ich finde die hören sich ja wirklich alle super lecker an!
    Im Moment habe ich einen Favorit der ist fast so ähnlich wie dein Power-Starter, vor allem weil ich im Moment so ziemlich alles mit Ingwer aufpäpple!

    Liebste Grüße, Nicky von http://www.coconuted.com

  • Patricia
    22.04. 2017

    Cooler Beitrag 🙂
    Ich habe auch schon länger überlegt, ob ich mir einfach selbst die Säfte für eine Saftkur machen soll 😉
    Aber das sowieso erst, wenn ich mit meiner Ausbildung und dem doofen Kurs fertig bin, dann habe ich endlich wieder Zeit und kann auch endlich wieder bewusster essen und auf meinen Körper schauen 😉

    LG Patricia

    • Beatrix Treml
      24.04. 2017

      Oje, du bist also noch immer voll im Stress. Vl ist danach eine Saftkur genau das, was du brauchst?! Vergiss nicht Dir Zeit für Dich selbst zu nehmen :-*

      Alles Liebe,
      Trixi

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