Ein Blick hinter die Kulissen: Weingut Leo Hillinger #hoferweinreise*

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Warum die Marke Flat Lake eigentlich nichts mit dem Weingut Leo Hillinger zu tun hat und weitere Wein-Facts haben wir auf der #hoferweinreise erfahren. Alles über unseren feucht fröhlichen Tag im Burgenland verrate ich Euch in diesem Beitrag. 

Werbung. Wer mir auf Instagram folgt, der hat bestimmt mitbekommen, dass ich vor kurzem wieder im Burgenland war. Diesmal allerdings nicht in Kleinhöflein sondern in Jois – bei niemand geringerem als Leo Hillinger. Anlass dafür war die #hoferweinreise.

Gemeinsam mit einigen Blogger-Kollegen durften wir einen Blick hinter die Kulissen des Kult-Weinguts werfen. Wie nicht anders erwartet, war der Tag vollgepackt mit Überraschungen, gutem Essen und natürlich jeder Menge Wein. In diesem Beitrag möchte ich mit Euch den Tag Revue passieren lassen und ein wenig aus dem Nähkästchen des Star-Winzers plaudern. Außerdem habe ich unsere Weinreise in ein kurzes Video gepackt. 🙂

Unser Tag im Burgenland #hoferweinreise

Weingut Leo Hillinger

1990 übernahm Leo Hillinger mit nur 23 Jahren den Weinhandel seines Vaters. Er kaufte Rebflächen zu und konnte in relativ kurzer Zeit markante Qualitätssteigerungen und Umsatzzuwächse verzeichnen. Auch wenn es ein echter Kampf war, wie er uns beim Dinner der #hoferweinreise erzählte. Seine Reisen nach Südafrika, Australien und Neuseeland und der Aufenthalt in Kalifornien haben wesentlich zu seinem Erfolg beigetragen. Dort bekam er einen Einblick in die naturnahe Bewirtschaftung der Rebflächen, die Hillingers Arbeit bis heute auszeichnet.

Wenn die Traube top ist, muss man im Keller nicht mehr so viel machen. Nach vielen Jahren Erfahrung und vielen Experimenten weiß ich: die Frucht muss perfekt sein und soll unverändert in die Flasche.

Mittlerweile ist Leo Hillinger über die Grenze Österreichs bekannt und exportiert rund 50 Prozent der Gesamtproduktion in die Schweiz, USA und auch Russland.

Im Jahr 2008 startete Hillinger ein ganz besonderes Projekt. Nach der Erkrankung einer Mitarbeiterin an Brustkrebs widmete er ein Eigenlabel seines Schaumweins „Secco“ der „Pink Ribbon“-Aktion. Ein bestimmter Anteil pro Flasche geht an die Österreichische Krebshilfe.

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Projekt: Flat Lake

Anders als die meisten von uns denken, gehört die Marke Flat Lake nicht zum Weingut Hillinger. Es handelt es sich dabei um ein Projekt junger Winzer, die exklusiv Wein für Hofer produzieren. Dieser Wein zeichnet sich durch eine überdurchschnittliche Traubenqualität aus gepaart mit dem Know-How von Leo Hillinger.

Das Flat Lake Konzept verspricht beste Lagen, feinste Vinifikation und somit ein qualitatives Endprodukt. Aufgrund dieser Kriterien sind manche Weine auch nur über einen begrenzten Zeitraum verfügbar. Das Projekt Flat Lake ist der größte Weinverkäufer Österreichs.

Die Marke Leo Hillinger

Was macht Leo Hillinger anders als die anderen? Da ich neben meinem Studium zur Landschaftsarchitektur im Marketing Fuß fasste, habe ich mich viel selbst weitergebildet. Besonderes Interesse entwickelte ich im Laufe der Zeit für Brand Management. Immer wieder stieß ich bei meiner Recherche auf Leo Hillinger. Denn er hatte etwas geschafft, was damals in Österreich noch kein Winzer vor ihm schaffte: er machte sich selbst zur Marke.

Er war ein Vorreiter in vielerlei Hinsicht. Sei es die Fotostrecke wo Hillinger inmitten der Weinberge nur von Trauben bedeckt auf seinem Grund posiert oder die Einführung der 0,75 Liter Flaschen. Freunde machte er sich damit nicht, erzählt er uns. Knapp zehn Jahre später entstand das Weingut Hillinger mit Degustationsräumen im schwebeneden Kubus über dem Erdkeller früherer Tage. Leo Hillinger war somit auch einer der ersten, der die Architektur des traditionellen Weinguts revolutionierte. Viele zogen ihm nach.

Das war die #hoferweinreise

Wie alle Events von Hofer an denen ich bisher teilnehmen durfte, war auch dieses wieder ein schönes Erlebnis. Der Tag startete in Neusiedl am See von wo aus wir mit einem Shuttle zum Weingut Leo Hillinger befördert wurden. Michael, unser Guide für den Tag, nahm uns dort herzlich mit einem Rosé Secco in Empfang und erzählte uns ein wenig über den Werdegang des Weinguts.

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Danach folgte die „tour to the hills“ standesgemäß mit dem Traktor. Natürlich gab es während der Fahrt in die Weinberge den einen oder anderen Tropfen zu verkosten. Beim Ochsenbrunnen oberhalb der Weinberge erwartete uns eine Jause und eine weitere Verkostung – of course. Die Stimmung war super und das Wetter einfach perfekt. Auch Tobi und Paul genossen die Tour sichtlich.

Zurück am Weingut ging es ab in den Weinkeller. Hillingers Weinkeller zählt zu den modernsten Europas. Um höchste Qualität und Hygiene zu sichern werden die Abläufe auch mit Computertechnik unterstützt. In der vorderen Halle befinden sich die doppelwandigen Gärtanks. Vor allem frische, fruchtige Weine wie Welschriesling, Muskateller, Sauvignon blanc aber auch leichte Rotweine werden in Edelstahltanks ausgebaut.

Direkt unter dem Degustationsraums befindet sich das Herz des Weinguts, der Barrique-Keller. Und nicht nur der Inhalt der Fässer ist hier eine Unsumme wert.

Um den Nachmittag abzurunden standen noch ein paar Spiele am Programm. Neben Minigolf und Würfelspielen durfte wir uns auch ans Zielschießen mit einem Lasergewähr wagen. Mit ein wenig Übung und ausreichend Zielwasser klappte das schlussendlich ganz gut. 😉

Den Abend verbrachten wir im Hill Heiligenkreuzer Keller in Winden am See. Um 1830 von den Heiligenkreuzer Mönchen für die Weinproduktion und -lagerung errichtet, heute eine Event-Location, die Hillinger 2017 kaufte und wiederbelebte. Im Kellergewölbe erwartete uns ein gedeckte Tafel zum Abendessen. Leo Hillinger persönlich führte uns zum Abschluss noch durch eine Verkostung seiner besten Weine.

Vielen Dank an Hofer für den spannenden Tag in Jois und den Blick hinter die Kulissen des Star-Winzers.

In freundlicher Zusammenarbeit mit Hofer Österreich.

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