Tschüss Chaos – Tipps zum Aufräumen und Entrümpeln

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Ein Umzug ist kein Zuckerschlecken, dafür aber die perfekte Gelegenheit zum Aussortieren und Ordnung schaffen. Doch richtig Ausmisten will gelernt sein und kostet neben Überwindungskraft auch ganz schön viele Nerven. In diesem Beitrag verrate ich Euch die klassischen Unordnungsherde und wie Ihr das Chaos beim Schopf packt. 

Wie Ihr wisst, sind wir Anfang Juni umgezogen. Um nicht zu viele Kartons mit unnötigem Zeug schleppen zu müssen, haben wir vorher unsere Wohnung entrümpelt. So richtig… dachten wir zumindest. Kaum in den neuen vier Wänden angekommen, wunderten wir uns erneut über so viel Ramsch. Und wieder haben wir viele Teile auf willhaben gestellt oder gespendet. Tja, was soll ich sagen: Richtig ausmisten soll gelernt sein und Ordnung zu halten auch. Damit Ihr nicht den gleichen Fehler macht wie wir, habe ich in diesem Beitrag ein paar Tipps zusammengefasst. Denn Aufräumen tut nicht nur der Wohnung sondern auch der Seele gut.

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Los geht´s – Krimskrams adé

Wir lieben den skandinavischen Einrichtungsstil, schön minimalistisch und dezent. Bei der Wahl unserer Möbel waren wir schon ganz gut dabei, wäre da nicht immer all der Krimskrams. Nicht nur in Schubladen sondern auch auf jeder noch so kleinen Ablagefläche herrscht das Chaos. Zudem verstecken sich alte Schätze in allen Regalen und Kisten. Wer kennt´s?

Beim Umzug kommen diese in Vergessenheit geratenen Dekoartikel und Co. wieder zum Vorschein – der perfekte Zeitpunkt um Auszumisten. Hat man erst mal mit dem Entrümpeln angefangen, tauchen schnell die Fragen „Was kann weg? Was darf bleiben?“ auf. In der Regel sollte alles weg, was…

  • kaputt ist
  • nicht mehr gebraucht wird
  • doppelt oder mehrfach vorhanden ist
  • nicht mehr passt
  • bereits in Vergessenheit geraten ist
  • schon längst ersetzt wurde
  • über ein Jahr nicht benutzt wurde

Klingt einfacher als es ist! Bei einigen Stücken ist das Aussortieren kinderleicht, bei anderen verspürt man einen kleinen Trennungsschmerz. Solltet Ihr viele Dinge haben, die Ihr vielleicht nochmal brauchen könntet – wir wissen insgeheim alle, dass dieser Fall nicht eintreten wird – gebt diese in eine Kiste und ab in den Keller/Dachboden damit. Hat man nach einem halben Jahr noch nicht das Bedürfnis verspürt die Kiste zu öffnen, kann sie weg. Seid aber wirklich streng! Wie oft habe ich am Flohmarkt meinen Koffer geöffnet und mir wieder Kleidungsstücke beiseite gelegt. Beim nächsten Mal lagen sie wieder im Koffer – so viel dazu. 😉

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Übrigens: Wer sich schon beim Einrichten auf ein klares Farbkonzept festlegt, wird ohne großes Zutun mit Räumen belohnt, die selbst dann ordentlich wirken, wenn einiges herumliegt. Denn ein stimmiges Gesamtbild kann auch von herumliegenden Kleinigkeiten auf den ersten Blick nicht gestört werden.

Das sind die „beliebtesten“ Unordnungsherde

Bereits bevor wir eine neue Wohnung in Aussicht hatten, wollten wir Zuhause klar Schiff machen und arbeiteten uns durch alle Zimmer – ein Flohmarkt kam da wie gerufen. Dabei fiel mir auf, dass jeder Raum so seine ganz eigenen Tücken und „Sammelstellen“ hat. Und genau diese Übeltäter müssen in Angriff genommen werden. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich einige von Euch ertappt fühlen und die gleichen Unordnungsherde in ihrer Wohnung vorfinden werden.

Küchentresen

Hier eine Flasche Öl, da eine Flasche Essig, Salzstreuer, Pfeffermühle, Wasserkocher,…nun gut, diese Dinge sind in der Küche unabdinglich. Heimlich, still und leise verstecken sich aber dahinter und dazwischen meist viele unnötige Kleinigkeiten, wie etwa Rechnungen vom letzten Einkauf, leere Einmachgläser oder Kugelschreiber (bei mir zumindest). Alles was nicht hingehört muss weg. Die Arbeitsfläche ist schon voll genug.

Hat der Krimskrams wo anders seine Daseinsberechtigung dann ab damit dorthin ansonsten gleich in den Müll. Und für alle Kleinigkeiten, die bleiben dürfen, am besten ein Körbchen besorgen. Ein aufgeräumter Küchentresen lässt den ganzen Raum gleich viel ordentlicher wirken.

Küchenschränke

Seien wir uns mal ehrlich, wieviele Wassergläser oder Teller braucht man tatsächlich? Gerade ich als Food-Bloggerin bin hier sehr anfällig. In unseren Küchenschränken befinden sich zahlreiche Einzelstücke, die ich für Rezept-Shootings gekauft habe. Grundsätzlich verwende ich aber immer nur die gleichen Teller und das gleiche Besteck.

Der Umzug war der perfekte Zeitpunkt um auch den überfüllten Küchenschränken den Kampf anzusagen. Geblieben sind wenige Teller und noch weniger Gläser und Tassen. Wir mussten weniger für den Umzug einpacken und auch weniger schleppen. In der neuen Küche sind die Schränke dafür umso ordentlicher und luftiger. Jetzt gilt: wenn ein neues Teil kommt, muss ein altes gehen.

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Abstellflächen

Ein Schlüssel hier, ein Labello da, ein paar Münzen dort – Abstellflächen haben eine magnetische Anziehungskraft für Krimskrams – genau wie Handtaschen. 😀 Mein Tipp: Dekoriert die Flächen mit schönen Büchern oder Pflanzen. Das abgelegte Zeug ist dann definitiv ein Dorn im Auge, wenn es das Gesamtbild stört. Auch Umdekorieren ist eine gute Möglichkeit um nutzlose Gegenstände auszusortieren und zu entsorgen. Meidet an solchen Sammelstellen am besten Schüsseln oder kleine Körbe – sie wirken wie Magnete für Dinge, die eigentlich längst in den Müll gehören. 😉

Schreibtischschubladen

Ganz ehrlich, wieviele Kugelschreiber und Notizblöcke braucht man? Na eben, also nichts wie weg mit dem Zeug. Lieber ein guter Kuli als zehn schlechte. Das fällt nicht schwer und sorgt für ein schnelles Erfolgserlebnis. Funktioniert übrigens auch mit Lippenstiften, Scheren und Textmarkern. Ich habe übrigens jetzt wieder zwei freie Schubladen am Schreibtisch bis allerdings um ca. 15 Notizbücher, 43 USB Sticks, 9 Post It-Blöcke und gefühlte 342 Stifte ärmer.

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Kleiderschrank

Das wohl größte Projekt beim Ausmisten einer Frau ist der Kleiderschrank. Hier empfehle ich Euch Stapel zu machen: darf bleiben, bleibt vielleicht und kann weg. Ihr werdet sehen wie wenige Teile auf dem „darf bleiben“ und dem „kann weg“ Stapel liegen und wie der „vielleicht“ Stoß wächst und wächst. Zum Schluss geht Ihr diesen nochmal Stück für Stück durch. Probiert die Kleidung auch an – oft fällt die Entscheidung dann sehr einfach. Für alle anderen Teile gilt folgendes: Hängt alle Kleiderbügel verkehrt rum in den Schrank. Kleiderstücke auf jenen Bügeln, die nach ein paar Monaten noch immer unangetastet sind, kommen weg.

Um Ordnung im Kleiderschrank zu halten, sortiert regelmäßig aus und gebt bei Neuzugängen auch immer wieder alte Stücke weg. Je weniger im Schrank desto übersichtlicher und ordentlicher bleibt er auch. Mir persönlich hilft es auch einen Großteil auf Kleiderbügel zu hängen, anstatt in Regalen oder Schubladen zu verstauen.

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Badezimmerschrank

Eine weitere Herausforderung für mich war das Badezimmer. Denn wie viele Hautcremes, Seren und Shampoos braucht der Mensch? Eigentlich nur die Produkte, die man gerade verwendet. Vor allem bei der Gesichtspflege wechsle ich nicht gerne oder experimentiere damit herum sondern bleibe meinen Beauty-Favoriten treu. Meine Haut ist einfach zu empfindlich. Anders hingegen ist es bei Shampoos, da wechsle ich gerne hin und wieder. Mehr als 2-3 verschiedene brauche ich aber dann doch nicht.

Da ich hin und wieder Beauty-Produkte zugesendet bekommen, hat sich in den letzten Jahren natürlich einiges angesammelt. Ich versuche aber immer zuerst meine regulären Produkte aufzubrauchen, bis ich neue teste. Leider hat Kosmetik ja ein Ablaufdatum. Darum wurde es wieder Zeit einige Dinge für kommende Gewinnspiele auszusortieren. Eben nicht, weil ich die Produkte nicht will, sondern a.) weil ich Euch eine Freude machen möchte und b.) weil es schade wäre, wenn sie schlecht werden.

Mein Tipp für mehr Ordnung im Badezimmer: so wenig Schränke wie möglich. In unserem neuen Bad haben wir lediglich einen Spiegelschrank und ein Hängeregal an der Tür montiert. Der geschaffene Stauraum ist für die alle Produkte auf jeden Fall ausreichend und ich komme nicht in Versuchung mehr zu kaufen.

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So das waren meine Tipps zum Ausmisten und Ordnung halten an Orten und Stellen, die scheinbar für das Chaos gemacht wurden. Habt Ihr noch weiteren Input? Mich würde natürlich noch interessieren, wer von Euch sich bei den Unordnungsherden ertappt gefühlt hat? 😉

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