Selbstgemachte Saftkur: Pros & Cons + Kosten

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Zum Schluss möchte ich noch meine Erfahrungen rund um die selbstgemachte Saftkur mit Euch teilen. Ich verrate Euch die Pros & Cons und natürlich auch die Kosten für meinen inneren Tapetenwechsel. 

Heute folgt der vierte und vorerst letzte Teil meiner Detox-Serie. Das spannendste Thema habe ich mir natürlich bis zum Schluss aufgehoben. In diesem Beitrag widmen wir uns den Vor- und Nachteilen, die eine selbstgemachte Saftkur mit sich bringt und werden auch die Kosten unter die Lupe nehmen. Ich kann nur jetzt schon verraten, dass ich jederzeit meine Kur wiederholen würde. Vielleicht starten wir bei Interesse ja auch ein gemeinsames Saftfasten 🙂

Pros und Cons einer DIY Saftkur

Eine Saftkur selbst zu machen klingt erstmal ziemlich einfach. Allerdings steckt weit mehr dahinter als Obst und Gemüse zu kaufen, daraus Saft zu pressen und diesen anschließend zu trinken. Die Balance der einzelnen Nährstoffe und Zusammensetzung der Säfte ist eine kleine Kunst für sich. Natürlich könnte man auch einfach alles mögliche zusammenpantschen, aber ob es 1. schmeckt und 2. den Körper auch so richtig gut tut und bei der Entschlackung unterstützt, weiß ich nicht. Wie schon in Teil 2 und Teil 3 erwähnt, habe ich mir genau dafür eine Ernährungsberaterin mit an Bord geholt.

Sind die Rezepte erstmal festgelegt, kann eingekauft werden. Und Ihr werdet Euren Augen nicht trauen, wieviel Zeug Ihr am Ende nach Hause tragen müsst. Und hier sind wir schon beim ersten Nachteil angelangt. Ihr benötigt auf jeden Fall eine große Küche, sehr viel Platz im Kühlschrank und das Kreuz eines Gewichthebers 😉

Für die Zubereitung der Säfte ist ein Entsafter unabdinglich. Denn ohne Entsafter auch kein Saft – Überraschung! Mein Modell ist von Russell Hobbs aus der Serie „Aura“* und kostet ca. 80 Euro. Wichtig ist hier, dass das Gerät leistungsstark ist und außerdem leicht zu reinigen. Glaubt mir, so ein Ding wieder sauber zu kriegen, kann wirklich sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Und da wären wir auch schon beim zweiten Nachteil: Zeit. Eine Saftkur selber machen kostet wirklich sehr viel Zeit. Für Einkauf, Entsaften, Reinigung und Verstauen der Säfte würde ich mindestens einen Vormittag einrechnen. Bestellt man eine Saftkur, reduziert sich der Zeitaufwand auf das Bestellen im Internet.

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Aber nun mal zu den positiven Seiten einer diy Detox-Kur. Ihr seid Herrin der Lage und könnt selbst entscheiden, welche Zutaten in Eure Säfte kommen und welche nicht und könnt nah Lust und Laune die Rezepte ein wenig abwandeln. Mögt Ihr keine Birnen, könnt Ihr diese gegen Äpfel tauschen usw. Gerade bei Allergien oder Unverträglichkeiten kommt einem das zu gute. Allerdings bieten auch schon viele Onlineshops eine individuelle Zusammenstellung der Säfte bzw. Zutaten (gegen Aufpreis) an.

Ein weiterer Vorteil ist die Gewissheit über die Qualität der Zutaten und die Inhaltsstoffe. Wichtig ist hier nur, dass auf Obst und Gemüse aus biologischem Anbau gesetzt wird. Bei Äpfel, Karotten und Co. habe ich auch auf Regionalität geachtet. Verwendet wirklich nur hochwertige Produkte und behaltet immer den Zweck der Saftkur im Kopf: die Entlastung des Körpers.

Alle Vor- und Nachteile auf einen Blick

+ freie Wahl der Zutaten und Säfte
+ flexibel bei Allergien und Unverträglichkeiten
+ geringere Kosten
+ Frischegarantie

– benötigt viel Stauraum
– hoher Zeitaufwand
– Anschaffung eines Entsafters und die Reinigung
– Kauf der richtigen, hochwertigen Zutaten

Saftkur selber machen: Kosten

Mich haben ganz viele Fragen bezüglich der Kosten meiner selbstgemachten Saftkur erreicht. Ich muss sagen, dass ich wirklich erstaunt war, wie kostengünstig mein kleines Projekt war. Eine Saftkur, wie die von Liqish kostet für 3 Tage 150 Euro. Dabei handelt es sich um eine sehr hochwertige Kur, bei deren Herstellung auf jeglichen Schnick Schnack verzichtet wird. Andere Kuren bekommt man schon ab 70 Euro für 3 Tage, ob hier auch die Zutaten so hochwertig sind, darf jeder selbst für sich entscheiden.

Frei von Zusätzen und ist auch meine Saftkur. Für die Juice Cleanse von meinem Detox-Plan sind für 3 Tage zwischen 60 und 70 Euro zu rechnen. Der Preis variiert natürlich je nach Saison und Händler. Ich muss gestehen, dass ich absolut überrascht war, da ich mit viel höheren Ausgaben gerechnet habe. Allerdings kommen wenn nötig noch um die 50-100 Euro für einen Entsafter, sowie ein paar Euro für Schraubgläser zur Aufbewahrung der fertigen Säfte, dazu.

Teil 1: It´s Detox-Time
Teil 2: Saftkur selber machen
Teil 3: Saftkur Rezepte für 3 Tage inkl. einer Einkaufsliste und Plan

Ich hoffe, ich konnte all Eure Fragen beantworten. Falls noch etwas unklar sein sollte, dann schreibt es gerne in die Kommentare und ich werde versuchen, Euch weiterzuhelfen. Ich würde mich wirklich freuen, wenn wir ein gemeinsame Detox-Runde schaffen können. 

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6 Comments
  • Vanessa
    18.09. 2017

    Hey, riesen Lob für deinen Beitrag. Hatte schon demöfteren überlegt solch eine Kur zu machen, mir hatte immer die Motivation gefehlt. Hatte erst überlegt von kaleandme die Saftkur zu bestellen, dachte mir aber, wenn’s mir nicht schmeckt oder nicht durchhalte rausgeschmissenes Geld . Als ich einige Beiträge durchgelesen habe und dann auf deins traf, war ich sehr überzeugt davon dass ich dieses Konzept nicht aufgeben würde. Da ja zum Glück vieles Austauschbar ist. Hatte sonst vorher immer eine Eiweiß-Shake-Kur für 3 Tage gemacht , wollte aber jedmögliche jetzt entschlacken . Hatte die Jahre soviel Kilos runter trainiert komplette Ernährung umgestellt und jetzt tut sich natürlich nicht mehr viel. Ich wollte dich deswegen fragen , wie dein Fazit danach aussah ? Da ich vermute nur knapp 900 kcal zu sich genommen wird dementsprechend recht unterm Tagesbedarf . Du hattest bestimmt auch abgenommen, wenn ja wieviel waren das bei dir ? ( Wäre so oder so überwiegend nur Wasser und die Giftstoffe) Und wie hast du dich danach ernährt. Hast du Mit Säfte bestimmte Mahlzeiten ersetzt !? Hast du dementsprechend dass was du abgenommen hattet wieder nach einer Woche drauf ODER sogar mehr? Wie hast du dich in den Tagen gefühlt ? Hättest du Rückschläge oder das Gefühl es fehlt etwas ? Das wären die Fragen die für mich noch offen wären.
    Würde mich riesig freuen von dir zu hören.

    LG
    Vanessa

    • Beatrix Treml
      18.09. 2017

      Hallo Vanessa, erstmal vielen Dank für Dein Lob. Das freut mich wirklich sehr!
      Also ich habe diese Kur nicht gemacht um abzunehmen, sondern einfach um meinen Körper zu entlasten und ihm Gutes zu tun. Abgenommen habe ich ca 1,5 kg wobei das hauptsächlich Wasser war – wie ich annehme. Die Kalorienzufuhr ist begrenzt, das stimmt! Allerdings für die 3 Tage völlig in Ordnung. Danach und davor habe ich viel Gemüse gegessen und ausreichend getrunken. Da ich mich generell sehr gesund ernähre, habe ich auch nichts zugenommen bzw. hatte absolut keine Nebenerscheinung. Der zweite Tag ist wie ich finde der schlimmste. Da können schon mal Kopfschmerzen auftreten – alles in allem ging es mir aber richtig gut 🙂 Das Geheimnis einer erfolgreichen Saftkur ist eben, dass die Säfte lecker schmecken! Und das tun sie auf jeden Fall!

      Viel Erfolg! Ich hoffe, ich konnte Deine Fragen beantworten!
      Trixi

  • Cornelia
    25.04. 2017

    Hallo, liebe Trixi! 🙂
    Sodale, jetzt habe ich mir endlich Zeit genommen alle vier Teile deines Blogbeitrags zum Thema DIY Detox-Kur zu lesen.
    Ich muss sagen, die Blogposts sind wirklich richtig gut geworden!! Bravo!! Vor allem finde ich es super, dass du dieses Thema auf mehrere Beiträge aufgeteilt hast. Ich finde, dadurch ist alles etwas ausführlicher und übersichtlicher! Also richtig gut gelungen!!
    Ein paar Fragen hätte ich allerdings noch:
    Wie lange hast du die Detox-Kur letztendlich wirklich durchgezogen?
    Drei Tage? Oder länger? Ich habe nämlich gelesen, dass man eine richtige Detox-Kur mindestens eine Woche durchziehen sollte, damit sie wirklich wirkt. Oder genügen deiner Erfahrung nach drei Tage auch schon?
    Und wie ist es bei deinen Smoothie-Rezepten? Ist es bei denen egal welchen man zu welcher Tageszeit und an welchem Tag trinkt?
    Oder sollte man da mit einem bestimmten anfangen? Oder auf etwas bestimmtes achten?
    Würde mich seeehr freuen, wenn du mir diese Fragen beantworten könntest!! 🙂

    Ganz liebe Grüße aus NÖ!

    Instagram: coco_1210

    • Beatrix Treml
      25.04. 2017

      Hallo meine Liebe!

      Vielen Dank für das tolle Feedback! Anfangs wollte ich tatsächlich alles in einen Beitrag packen. Als ich bemerkt habe, wieviel Info es ist, wurde dann schnell alles geteilt 🙂 Eine gute Entscheidung im Nachhinein! Also für mich waren 3 Tage genau richtig! 5 könnte ich mir auch noch vorstellen, aber länger würde ich nicht empfehlen – zumindest nicht bei einer reinen Saftkur!
      Zu den Rezepten: Ich würde immer mit dem Power-Starter oder Morning Glory beginnen, da diese beiden Säfte wirklich den Stoffwechsel ankurbeln. Ansonsten kannst Du die Reihenfolge frei wählen. Die Mandelmilch sollte aber immer der letzte „juice“ sein, den man zu sich nimmt! Achte am besten einfach darauf, dass Du möglichst viele verschiedene Säfte an einem Tag trinkst 🙂
      Viel Erfolg!

      Alles Liebe,
      Trixi

  • Nicky
    24.04. 2017

    Der größte Nachteil den ich an so einer Saftkur finde, ist dass wenn man irgendwo eingeladen ist oder einfach unterwegs ist, man immer planen muss, ob man seinen Saft dabei hat und dass einen andere dann immer rein reden müssen, wenn man mal nicht zwei Stücke Torte ist… Aber generell liebe ich solche Kuren und finde, dass sie sich wirklich total bemerkbar machen und der Körper es einem so sehr dankt!

    Liebste Grüße, Nicky von http://www.coconuted.com

    • Beatrix Treml
      25.04. 2017

      Hey Nicky,
      da gebe ich Dir voll und ganz recht! Eine Kur sollte wirklich gut durchgeplant sein! Man kann nicht mal schnell zwei Säfte mitnehmen für unterwegs – außer man reist mit einem Koffer 😀 Aber ab und zu kann man sich ja 3 Tage freihalten – abgesehen von der Arbeit!

      Alles Liebe,
      Trixi

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