Saftkur selber machen #fitindenfrühling

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Eine Saftkur selbst zu machen ist vielen zu mühsam. Ich habe es versucht und bin begeistert. Heute gibt´s die Fakten dazu und morgen auch schon die leckeren Rezepte für meine Detox-Säfte.

Gestern habe ich Euch ein paar Gründe aufgelistet, warum genau jetzt die beste Zeit für Detox ist und worum es sich dabei eigentlich genau handelt. Heute werden wir schon etwas spezieller. Ich habe mir nämlich in den Kopf gesetzt meine Entgiftungs-Säfte nicht zu kaufen, sondern selbst zu „juicen“. Bevor ich Euch morgen dann meine Rezepte verrate, erfahrt Ihr heute wie eine selbstgemachte Saftkur funktioniert, was Ihr dazu braucht und wie so eine Detox-Kur abläuft. Wir kommen nun unserem Ziel #fitindenfrühling wieder ein Stück näher.

Wie funktioniert eine selbstgemachte Saftkur?

Zuerst mal muss gesagt sein, dass es wirklich viel Aufwand ist, so eine Saftkur selbst herzustellen. Es gibt mittlerweile schon zahlreiche Anbieter, die ganze Kuren für 3 oder 5 Tage direkt nach Hause liefern. Auch ich habe bereits eine Saftkur von Liqish hinter mir und war wirklich begeistert davon. Dieses Mal wollte ich mich aber der Herausforderung stellen und habe eine eigene Kur zusammengestellt. Damit unser Körper dennoch mit allen nötigen Mineralstoffen und Vitaminen versorgt wird und keine Entzugserscheinungen auftreten, habe ich mir eine Ernährungsberaterin zur Seite geholt.

Drei Tage lang werden täglich 4-6 Säfte zu je 500 ml eingenommen. Während der Saftkur wird völlig auf feste Nahrung verzichtet. Sollte es einen Tiefpunkt geben, kann mit selbstgemachter Gemüsesuppe geschummelt werden. Außerdem sind in der Entschlackungsphase Alkohol, Nikotin, Kaffee und zuckerhaltige Getränke nicht erlaubt.

Der Vorteil vom Saftfasten ist der, dass frisches Gemüse und Obst uns weiterhin mit Vitaminen, Enzymen und Mineralstoffen versorgen, und uns genügend Energie liefern, um nicht in schlechte Stimmung oder körperliche Schwäche zu verfallen.

Vorbereitung der Säfte

1. Der Entsafter

Werbung. Zunächst braucht man für die Herstellung der Detox Säfte einen leistungsstarken Entsafter. Mein Modell von Russell Hobbs aus der Serie „Aura“* eignet sich prima für die Vor- bzw. Zubereitung einer Saftkur. Dank 650 Watt, einer sehr großen Einfüllöffnung und 2 Geschwindigkeitsstufen für hartes und weiches Obst und Gemüse, spart man sich mühsames Geschnibbel. Die Reinigung des Gerätes ist übrigens auch super einfach. Mich hat genau dieser Punkt früher im davon abgehalten selbst zu Entsaften. Die abnehmbaren Teile des Entsafters sind sogar alle spülmaschinengeeignet.

2. Die richtigen Zutaten

Für die volle Ladung wichtiger Vital- und Nährstoffe fehlt nun noch ausreichend Obst und Gemüse. Um den Blutzuckerspiegel niedrig zu halten sollte auf ein Mischungsverhältnis von 1/3 Obst und 2/3 Gemüse bzw. grünes Blattgemüse geachtet werden. Eine Variation der Säfte bringt Abwechslung in den „Speiseplan“ und stärkt das Durchhaltevermögen.

Achtet beim Einkauf auf hochwertige Bio-Produkte, wenn möglich aus regionalem Anbau. Wir wollen unseren Körper schließlich entgiften und ihm nicht weitere Schadstoffe hinzufügen. Ihr werdet Unmengen an Obst und Gemüse brauchen, daher ist eine Saftkur nicht gerade billig. Aber auch fertige, hochwertige Detox-Kuren starten bei 160 Euro für 3 Tage.

Die Säfte sollten am besten frisch zubereitet und gleich verzehrt werden. Da das aber im Arbeitsalltag kaum möglich ist, rate ich einen Schuss Zitrone zur Konservierung hinzuzufügen. So können die Säfte bedenkenlos für den ganzen Tag oder nächsten Morgen vorbereitet werden.

Zusammensetzung der Detox-Säfte

Besonders zu empfehlen sind Säfte mit einem hohen Anteil an Blattgrün. Es enthält viel Chlorophyll, welches die Zellen hydriert und das Blut reinigt. Ätherische Öle aus Kräutern, Fenchel oder Stangensellerie bringen den Stoffwechsel auf Trab. Bittere Blattsalate und Kräuter regen die Leber an und sollten daher auch am Speiseplan stehen.

Ablauf der Fastenkur

Vorbereitung ist die halbe Miete, wie es so schön heißt. Damit die Saftkur gut funktioniert sollte der Körper langsam darauf vorbereitet und auf bestimmte Nahrungsmittel schon ein paar Tage vorher verzichtet werden. Idealerweise reduziert man etwa eine Woche zuvor langsam Zucker, Alkohol, tierisches Eiweiß, Nikotin und Weizen. Durch diesen Verzicht stellt sich der Körper auf das bevorstehende Fasten ein und Heißhungerattacken während der Kur bleiben fern.

Für mich mit Abstand das schlimmste an der Fastenkur ist der Verzicht auf Kaffee. Stattdessen empfehle ich ein Glas heißes Ingwer-Zitronen Wasser und eine Tasse Grünen Tee. So wird bereits am Morgen die Entgiftung unterstützt und angeregt. Über den Tag verteilt werden dann alle 2-3 Stunden die Säfte getrunken. Achtet aber darauf den letzten Juice nicht nach 19 Uhr zu trinken. Am Ende des Tages folgt dann die Belohnung: selbstgemachte, rohe Mandelmilch. Sie versorgt den Organismus mit Magnesium, Kalzium und gesunden Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind beim Fasten essentiell, da sie die Fettstoffwechsel ankurbeln und die Leber beim Entgiften unterstützen.

Hier geht´s zu Teil 1: It´s Detox-Time
Teil 3: Saftkur Rezepte für 3 Tage inkl. einer Einkaufsliste und Plan
Teil 4: Selbstgemachte Saftkur: Pros & Cons + Kosten

So meine Lieben, das war es für heute. Morgen Abend erwarten Euch eine Einkaufsliste, ein Saftplan und die Rezepte zu meiner selbstgemachten Saftkur! Stay tuned!

*Der Entsafter wurde mir freundlicherweise von Russell Hobbs zur Verfügung gestellt.

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9 Comments
  • Silvia
    30.11. 2017

    Hallo
    Ich finde diese selbstgemachte Kur klasse…
    Sie bringt mir in vielen bereichen enorm .
    Was nehme ich aber wenn es kein Spinat oder Grünkohl gibt ?

    Grüßle
    Silvia

    • Beatrix Treml
      30.11. 2017

      Hallo Silvia,

      vielen Dank für Dein Feedback! Du kannst beispielsweise auch Blattsalat, das Grün von Karotten, Brokkoli oder Petersilie nehmen.

      Alles Liebe,
      Trixi

      • Silvia
        01.12. 2017

        Ich danke dir ……

        Liebe Grüße

        Silvia

  • T3rra
    02.11. 2017

    Hey, ich habe keinen Entsafter, aber einen guten Standmixer. Hast du schon Erfahrungen gesammelt, ob die Rezepte auch damit realisierbar sind? Liebe Grüße und vielen Dank im Voraus! 🙂

    • Beatrix Treml
      02.11. 2017

      Hallo 🙂
      Also mit einem Standmixer funktioniert die Kur leider nicht. Damit kannst du eben nur Smoothies und die Nussmilch zubereiten und keine Säfte :/

      Alles Liebe,
      Trixi

  • Leni
    20.04. 2017

    Wirklich interessanter Beitrag! Das wäre glaub ich die einzige Saftkur, die ich auch machen würde also wenn ich sie selbst zubereiten kann. Mich würde auch interessieren wieviel günstiger das ist!?
    Liebe Grüße,
    Leni von https://lenivienna.com

    • Beatrix Treml
      24.04. 2017

      Hallo Leni,

      ich habe nun schon eine gekaufte und eine selbstgemacht Kur hinter mir. Es hat beides seine Vor- und Nachteile. Ich war aber wirklich mit beiden Varianten sehr zufrieden 🙂 Selbstgemacht ist definitiv günstiger!

      Alles Liebe,
      Trixi

  • Teresa
    20.04. 2017

    Super Beitrag! Habe selber vor kurzem meine erste Saftkur gemacht und war begeistert. Habe auch schon länger einen Entsafter und freue mich auf den morgigen Beitrag.

    Meine Frage ist nur: hast du dir ausgerechnet, wieviel du für die 3 Tage bezahlt hast? Würd mich interessieren, wieviel günstiger die selbstgemachte Saftkur ist. 🙂

    LG Teresa

    • Beatrix Treml
      24.04. 2017

      Liebe Teresa,

      danke für Dein Interesse 🙂 Ich hoffe ich konnte Deine Fragen mittlerweile im neuen Beitrag beantworten? Für 3 Tage habe ich ca. 70 Euro ausgegeben!
      Alles Liebe,
      Trixi

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