Ketten Layering – so gelingt der neue Schmucktrend*

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Ketten Layering ist auch im Herbst/ Winter 2018 noch ein großes Thema. Während viele Ketten im Sommer das nackte Dekolleté zierten, tragen wir sie jetzt über Rollkragenpullover und Co. Meine Tipps für den perfekten Lagenlook verrate ich Euch heute in diesem Beitrag. 

Werbung. Der Layering Trend hat sich nun endlich von der Kleidung auch auf unsere Accessoires übertragen. Genauer gesagt auf Schmuck. Große Statement-Ketten waren gestern. Ketten Layering, also das Tragen mehrerer Ketten übereinander, ist bereits seit letztem Jahr ein großer Trend. Man trägt nun nicht mehr eine oder maximal zwei Ketten, sondern viele auf einmal. Ein bunter Mix aus Stil und Farbe darf also jetzt um den Hals nicht fehlen. Dieser Trend zieht den Blick ganz klar aufs Dekolleté. Caro Daur und Co. machen es vor – wir machen es nach! 😉

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Ein großer Vorteil des Lagenlooks? Wir müssen uns nicht mehr auf ein Lieblingsstück beschränken, sondern können alle gleichzeitig tragen. Anstatt einfach zwei filigrane Ketten miteinander zu kombinieren, kommt es beim Layering auf das Spiel mit Kontrasten an. Denn nicht nur die Länge, sondern auch Stil und Größe der Kettenglieder sollten sich voneinander abheben. Richtig gewählt können so Akzente gesetzt werden, die nicht den Eindruck machen, als hätte man den kompletten Inhalt seiner Schmuckschatulle um den Hals gesammelt.

Lange und kurze Ketten, unterschiedliche filigrane Ketten oder verschiedene Ketten im gleichen Material ‒ ganz nach dem Motto „erlaubt ist, was gefällt“. Nun ja, ganz so einfach ist es nun doch nicht. Daher verrate ich Euch in diesem Beitrag worauf Ihr beim Lagenlook achten sollet, damit jedes einzelne Schmuckstück perfekt zur Geltung kommt. Hier also meine Tipps für ein Layering mit Halsketten.

So gelingt das Ketten Layering

Verschiedene Längen

Der wohl wichtigste Punkt wenn es um das perfekte Ketten Layering geht sind die Längen. Denn je unterschiedlicher diese ausfallen, desto besser kommen die einzelnen Stücke zu Geltung und desto weniger verheddern sich diese. Und kaum etwas raubt mehr Nerven als Ketten zu entwirren – wer gibt mir recht?

Mix it

„Mix it“ gilt beim Ketten Layering in vielerlei Hinsicht. Nicht nur unterschiedliche Längen, wie oben genannt, sondern auch ein Mix aus verschiedenen Stilen macht den Lagenlook erst richtig interessant. Egal ob verschiedene Anhänger oder unterschiedliche Kettenstrukturen, der Schmuck sollte auf jeden Fall abwechslungsreich sein.

Lange verpönt aber hier erwünscht ist der Mix aus goldenen und silbernen Ketten. Dazu noch ein auffälliger Anhänger und ein Choker – et voilá, fertig ist ein schöner Lagenlook.

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Medaillon Kette als Kernstück

Als Kernstück für den Layering Look sollte man immer einen ganz besonderen Eyecatcher wählen. Ein großer Trend in dieser Saison sind etwa Goldketten mit Medaillon-Anhänger, die von alten Münzen inspiriert sind. Diese Art von Kette eignet sich zum Beispiel sehr gut als Basis.

Mehr ist mehr

In puncto Layering gilt außerdem: bloß keine falsche Bescheidenheit. Der Layering Look wird erst richtig interessant, wenn ein paar Ketten miteinander kombiniert werden. Drei Ketten sind hier das Minimun, fünf sollten aber ausreichend sein. Dann lieber zu auffälligeren Anhängern greifen und diese gekonnt in Szene setzen, als sich mit zehn Ketten zu behängen.

Filigrane Kette verwenden

Statement Pieces lassen sich am besten mit filigranen Ketten ohne jegliches Dekor mixen. Je cleaner der Look, desto edler wirkt er auch. Außerdem passen filigrane Schmuckstücke zu fast allem und das wiederum erspart morgens viel Zeit vor dem Kleiderschrank.

Amiga Tipp: Damit sich die Ketten nicht so schnell verknoten, hilft dieser simpler Trick: einfach mehrere Kettenenden in den selben Verschluss geben.

Mein Ketten Layering mit Thomas Sabo

Auf Instagram haben mich schon sehr viele Fragen erreicht, woher meine Ketten sind. Alle, die ich momentan täglich trage sind von Thomas Sabo. Außer mein goldenen Choker – den habe ich bei Ariane Ernst bestellt.

Ich habe bereits vergangenes Jahr von meinem Faible für Thomas Sabo berichtet. Denn da stellte ich fest, dass die Marke die sonst nur für Totenköpfe und Charms bekannt ist, auch einige filigrane Stücke im Sortiment hat. Meine Ringe sind beispielsweise auch von Thomas Sabo. Und so eben auch meine filigranen Ketten.

Für mein Layering verwende ich vier Ketten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Zentraler Eyecatcher sind die beiden Medaillons. Das glatte kann man sich im Onlineshop auch gravieren lassen. Was bei mir nicht fehlen darf als kleiner Astro-Freak – keine Sorge es ist nicht so schlimm – ist ein Anhänger mit meinem Sternzeichen. Ich bin nämlich durch und durch ein Stier – immer mit den Hörnern durch die Wand. 😉 Die Kombination der beiden Taler an einer Kette finde ich sehr passend.

 

 

Das zweite Schmuckstück ist meine Beschützer-Kette. So nenne ich sie zumindest. Darauf hängt die Hand der Fatima, welche mit kleinen Diamanten besetzt ist. Als Ergänzung dazu habe ich den Schutzengel-Anhänger meiner Taufkette hinzugefügt.

Die silberne Kette ist besonders gut für das Ketten Layering geeignet, da sie zwei unterschiedlich lange Ketten in einer vereint. Das Silber bildet außerdem einen schönen Kontrast zu den anderen Ketten.

Last but not least mein geheimer Favorit unter den Schmuckstücken. Dank der großen Glieder ist diese Kette eine schöne Auflockerung und ebenso ein Hingucker im Lagenlook. Es handelt sich hier um eine schlichte Kette, die eigentlich als Basis für die Charms gedacht wäre. Ich finde, sie macht sie so ganz ohne Anhänger auch richtig gut. Praktisch hier ist, dass ich sie beliebig lang bzw. kurz stellen kann.

Wie Ihr seht, kann beim Beachten einiger kleiner Regeln aus vielen unterschiedlichen Ketten ein harmonischer Look entstehen. Welche meiner Schmuckstücke ist Eurer Favorit? Würdet Ihr das Layering genauso tragen?

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