Heute mal vegan* – warum ich mich einen Tag pro Woche vegan ernähre

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Würde mir aber jemand die Frage stellen ob ich mich vegan ernähre, wäre meine Antwort: Jein, ich bin teilvegan. Warum, wieso und was das überhaupt bedeuten soll, verrate ich Euch im heutigen Post.

Vegavita-princess

Gedanken zur Umwelt

Diese Woche darf ich ja im schönen Tirol verbringen. Genauer gesagt in Innsbruck. Obwohl ich in Oberösterreich bei meinen Eltern auch die Natur vor der Haustür habe und diesen Luxus gerne mal genieße, ist mir hier in den Bergen erst wieder so richtig bewusst geworden, wie glücklich wir uns schätzen können. Österreich ist ein wunderschönes Land, mit wunderbaren Landschaften und atemberaubenden Kulissen.

Da ich am Land aufgewachsen bin, war ich schon immer sehr naturverbunden und suchte meist den Weg ins Grüne. Ich habe gelernt selbst Gemüse anzubauen und den Wald und seine Bewohner zu respektieren. Haha das klingt als wär ich der volle Öko…Alles war selbstverständlich. Als ich nach Wien gezogen bin, war die Stadt mein neues Zuhause und ich lebe dort noch immer gerne. Mit steigendem Alter nimmt man dann das Leben bewusster wahr. Ich freue mich auf ein Wochenende am Land, einfach mal raus aus der Stadt und fernab von Beton und Straßenlärm – Dinge, die mich anfangs nicht gestört haben.

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Und genau dieser Luxus ist mir hier in Tirol wieder bewusst geworden. Verena lebt inmitten der Natur, rund herum Felder und Wald und ein unglaublich toller Ausblick auf die Berge. So habe ich mich gefragt, was ich persönlich dazu beisteuern kann, das alles zu erhalten. Und immer wieder ist mir der Song von Vegavita ins Ohr gekommen. Ja genau, „a vegan day a week“ ist für mich zumindest ein erster Schritt in die richtige Richtung.

A vegan day a week – #heutemalvegan

Wir kochen generell sehr gesund und achten beim Lebensmittelkauf auf Herkunft und Saisonalität. Oft kochen wir unbewusst vegan und meistens vegetarisch. Fleisch kommt selten auf den Tisch und wenn, dann nur in guter Qualität oder sogar direkt vom Bauern. Und es wäre gelogen, wenn ich sage, dass ich nicht gerne Fleisch esse. Und manchmal habe ich Lust auf Kakao mit Kuhmilch und Käse. Total vegan kommt für mich also nicht in Frage. Ich kann allerdings mit reinem Gewissen behaupten, dass ich durch meine sehr bewusste Ernährung und die gezielten und durchdachten Einkäufe mehr für die Umwelt tue als manch anderer.

Nun habe ich beschlossen, einen veganen Tag pro Woche zu machen – einen Tag an dem ich bewusst auf tierische Produkte verzichte. Wie schon erwähnt kochen wir des öfteren vegan, weil es so viele tolle Rezepte gibt mit denen sogar Fleischliebhaber zu Gemüsefans werden. Aber das passiert meistens unbewusst. Die Challenge für mich ist genau darauf zu achten, was ich esse und wie ich gewisse Lebensmittel ersetzen kann.

Warum #heutemalvegan der Umwelt hilft?

Was ich mir von dem „Projekt“ erwarte ist ganz klar – ich will helfen die Umwelt zu schonen. Selbstverständlich gibt es dazu noch viele andere Möglichkeiten. Diese scheint mir aber am alltagstauglichsten und ist wirklich für jedermann umsetzbar.

Vegane Ernährung wirkt sich auf den Schutz unserer Umwelt aus und ist ressourcenschonend. Außerdem wirkt sie Klimaerwärmung und Massentierhaltung entgegen. Der erste Gedanke zum Wort „vegan“ hat immer mit dem Schonen von Tieren zu tun, was natürlich kein Fehler ist. Auch ich bin gegen Tierleid und Qual. Etwas aus den Augen verloren geht allerdings die Rolle der Umwelt. Tierhaltung verschwendet extrem viele Ressourcen, allen voran Wasser, vom CO2 Ausstoß brauch ich erst gar nicht anzufangen.
Wer würde beim Verzehr eines Burgers mit Rindfleischpatty an den Wasserverbrauch denken? Habt Ihr gewusst, dass man für eine Woche Fleisch-Verzicht über ein halbes Jahr lang täglich Duschen kann? Eine omnivore Ernährungsweise fordert bis zur 15-fachen Menge an Wasser wie eine vegane. Wenn das nicht schon Grund genug für ein Umdenken ist.

Hier nochmal meine 5 Gründe, die Euch auch zu einem veganen Tag pro Woche motivieren sollten und hoffentlich auch werden:

1. Gut für die Gesundheit
2. Ein Mittel gegen Tierleid
3. Entlastung der Umwelt
4. Neue Geschmackserlebnisse durch vegane Alternativprodukte
5. Mehr Abwechslung im Speiseplan

Green Lifestyle und vegane Ernährung

Die Themen Nachhaltigkeit und vegane Ernährung sind sehr eng miteinander verbunden, wobei eins das andere nicht unbedingt ausschließt. Denn auch Menschen, die Fleisch essen, können trotzdem „Grün leben“. Ich habe letztes Jahr schon einen Beitrag zum Thema Green Lifestyle geschrieben. Darin findet Ihr Tipps abseits veganer Ernährung, die Euch den Einstieg in ein nachhaltiges Leben erleichtern.

Immer mehr Unternehmen setzen auf Nachhaltigkeit und Veganismus. Eine tolles Beispiel dafür sind die Gutscheinplattform iamgreen.at, welche nachhaltiges Leben mit Rabattcoupons budgetfreundlicher macht, und Vegavita. Ich persönlich bin großer Fan dieser Marke. Vegavita ist eine Art Pionier im Bereich veganer Alternativprodukte. Besonders lecker sind die Gummibärchen und der Hummus 😉

iamgreen

Vegan´s Choice Awards

Diese beiden Unternehmen haben sich nun zusammengeschlossen, um einen nachhaltigen Lebensstil zu fördern und ein stärkeres Bewusstsein in der Bevölkerung zu erzeugen. Resultat der Kooperation sind die Vegan´s Choice Awards. Es handelt sich hierbei um einen Community-Preis, bei dem österreichweit das beste Restaurant mit veganem Angebot gesucht wird. Damit sollen die besten Alternativen zu tierischen Produkten aufgezeigt und schmackhaft gemacht werden.

Ab 25. April kann einen Monat lang kann für jeweils 10 Restaurant im jeweiligen Bundesland gevotet werden. Die Lokale mit veganem Angebot wurden vorher auf iamgreen.at von der Community vorgeschlagen und die meist genannten haben es ins Voting geschafft. Die Gewinner jedes Bundeslandes werden dann am 30. Mai von iamgreen.at und Vegavita bekannt gegeben. Bis 25. Mai 2016 könnt Ihr noch fleißig abstimmen!

 

Die finale Abstimmung zum beliebtesten veganen Restaurant in Österreich findet im Zuge der iamgreen Awards Ende Oktober statt, bei denen sich die 10 beliebtesten Restaurants Österreichs miteinander messen.

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Ich werde hier in Innsbruck und auch in Wien noch versuchen einige der  vorgeschlagenen Restaurant zu testen und dann abzustimmen. Vegan liegt voll im Trend. Hoffen wir mal, dass uns dieser erhalten bleibt! Immer daran denken: bereits ein veganer Tag pro Woche kann schon der Umwelt helfen.

Hat Euer Lieblingslokal vegane Speisen oder ist es vielleicht sogar unter den Top 10? Lasst es mich in den Kommentaren wissen! Ich bin offen für Neues und freu mich immer über Essenstipps. So kann ich in Zukunft auch an meinem veganen Tag auswärts schlemmen!

 trixi_comments

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2 Comments
  • Tailor
    07.07. 2016

    Du wirst überrascht sein, wie viel man tatsächlich ohne tierische Produkte genau so hinkriegt wie mit.
    Probier es doch mal aus anstatt zu sagen „Ich esse das viel zu gerne um darauf zu verzichten“
    Vegan heißt nicht, auf etwas zu verzichten, sondern genau so leckere Alternativen zu haben, die niemandem wehtun. Weder dir selbst noch den Tieren.

  • misses popisses
    14.05. 2016

    ich bin ehrlich gesagt kein freund der veganen philosophie, allerdings begeisterter vegetarier. ich könnte nie auf käse, butter oder eier verzichten, dafür esse ich sie viel zu gerne.
    veganer leben teilweise sehr kreativ bei der auswahl der gerichte was ich sehr bewundere. ich probiere auch ab und zu vegane gerichte und bin jedes mal begeistert, wie toll das schmeckt. erst neulich habe ich fritatten gegessen, die haben gar nicht anders als mit ei geschmeckt. ich war verblüfft und begeistert zu gleich.

    alles liebe
    elisabeth

    http://www.missespopisses.com

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