Henkell Sektkellerei und Schloss Johannisberg – wovon Prinzessinnen träumen

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Henkell lud in die Sektkellerei nach Wiesbaden ein und ich war mit dabei. Warum ich gerne dort geblieben wäre und mich trotzdem auf Zuhause gefreut habe, verrate ich Euch in diesem Beitrag.

Anfang Oktober durfte ich mit Henkell nach Wiesbaden reisen. Grund dafür war eine Pressereise mit dem Fokus auf das Henkell Stammhaus inkl. Sektkellerei sowie Schloss Johannisberg. Sekt und Schloss klang erstmal gut und ziemlich Prinzessinnen-like. Was mich erwartete war aber noch viel schöner als erwartet…

Pressereise zum Henkell & Co. Stammhaus

Ziemlich blauäugig sagte ich sofort nach Eintrudeln der Einladung zu. Blauäugig deshalb, weil mir nicht in den Sinn kam, nach Wiesbaden zu FLIEGEN. 😀 Wie Ihr wisst, leider ich unter Flugangst und zweimal an einem Tag in ein Flugzeug zu steigen, entspricht nicht unbedingt einem meiner Träume. Nichtsdestotrotz wollte ich mir die Reise nicht entgehen lassen 🙂 Leider setzte mich eine Grippe wenige Tage vor Abreise außer Gefecht und machte mir im Flugzeug zusätzlich zur Angst noch zu schaffen.

Aber hey, ich hab´s geschafft und beim Anblick des wunderschönen Empfangsbereichs in der Sektkellerei hatte ich alles vergessen. Der Traum einer jeden (Möchtegern-)Prinzessin wird hier wahr. Atemberaubend schön ist noch untertrieben. Die perfekte Shooting-Location mit rosa Marmor, Kristallluster und Stuck zum Niederknien. Und genau hier erwartete uns schon ein Begrüßungssekt und ein herzliches Willkommen. Ich war im Paradies angekommen. So lebt also eine Prinzessin, dachte ich mir. Und wird auch noch direkt hinter einer großen Tür der hauseigene Sekt hergestellt – perfekt! 😉

Die neue Sektmanufaktur im Henkell & Co. Stammhaus in Wiesbaden ist übrigens auch für Besucher offen und bietet zahlreiche Führungen und Verkostungen an. Es lohnt sich auf jeden Fall hier vorbeizukommen, solltet Ihr mal in der Nähe sein – auch wenn Ihr nur kurz einen Blick in die Empfangshalle werft.

 Wer hierherkommt, der schaut zu, hört zu, schmeckt, erlebt.

Wir waren an einem Ort, der Besuchern Einblicke gewährt, die sonst verschlossen bleiben. Und so durften auch wir die Produktionsstätte und den Keller des weltbekannten Henkell Sektes besichtigen. Leider musste ich bei einigen Programmpunkten aussetzen, da mich die starke Erkältung noch fest im Griff hatte. Das tat aber meiner Begeisterung keinen Abbruch, denn der Boden im Sektkeller glitzerte… muss ich hier noch mehr sagen?

Tradition seit über 175 Jahren

Die Geschichte von Henkell startete bereits vor über 175 Jahren als Adam Henkell eine Weinhandlung in Mainz gründete. Ab 1856 produzierte er auch Schaumwein – damit war die Marke Henkell und insbesondere „Henkell trocken“ geboren. Heute ist Henkell & Co. der Marktführer in vielen Ländern und die Erfolgsgeschichte kennt noch lange kein Ende.

Schloss Johannisberg

Nach der Besichtigung der Sektkellerei ging die Reise weiter zum ersten Riesling-Weingut der Welt, Schloss Johannisberg. Als Benediktinerkloster gegründet, wird die Johannisberger Abtei schnell zum Mittelpunkt des Rheingauer Weinbaus. In der Keller-Anlage befinden sich bis heute kostbare Wein-Raritäten aus mehreren Jahrhunderten, die wir übrigens auch besichtigen durften. 1816 kam das Schloss in die Hände vom Fürst von Metternich und bereits 1865 liefert Schloss Johannisberg Grundweine für Henkell Sekt. Daraus hervor ging auch die Marke „Fürst von Metternich“. Heute ist die gesamte Domäne im Besitz von Henkell & Söhnlein Sektkellereien KG – daher verschlug es uns auch im Rahmen der Pressereise dorthin.

Jeder Tag ohne Wein ist ein Risiko für die Gesundheit!

Das Anwesen ist spektakulär gelegen und sehr repräsentativ. Wir kamen auch dort in Genuss einer kleinen Verkostung. Darunter natürlich ein Fürst von Metternich Sekt und einige Weine mit dem Markenzeichen der Domäne, einem Farblack. Seit Metternichs Zeiten werden die Qualitäten auf Schloss Johannisberg mit verschiedenen Farben unterschieden, früher mit Siegellack, heute mit farbigen Kapseln.

Den Tag verging wirklich wie im Flug und ich hatte eine tolle Zeit. Dennoch war ich richtig froh, als ich nach einem langen Tag endlich in meinem Bett lag. Den Tag darauf habe ich übrigens auch genau dort verbracht, da mein Körper gestreikt hat. Ich bin trotzdem unglaublich froh, dass ich mitbekommen bin und hoffe natürlich, dass das nicht mein letzter Besuch im Schlösschen war – denn jeder Prinzessin ihr Schloss, nicht wahr?

 

Vielen Dank an Henkell für die Einladung!

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