Green Detox Kur von Liquish* – mein Fazit

Posted on 4 min Lesezeit

Um wieder in einen gesünderen Lebensstil zurückzufinden habe ich beschlossen eine Saftkur zu machen. Meine Wahl fiel auf die Green Detox Kur von Liquish. Heute teile ich mit Euch mein Fazit und alle wissenswerten Details.

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Werbung. Einige von Euch haben es vielleicht auf Insta Stories mitbekommen, dass ich eine 3-Tages-Saftkur gemacht habe. Es gibt mittlerweile unzählige Anbieter für verschiedenste Kuren. Bei meiner Recherche bin ich auf die Firma Liquish gestoßen. Das Unternehmen hat den Sitz in Wien und legt großen Wert auf die Qualität und Herkunft der verarbeiteten Produkte. Alle Säfte werden vor Ort gepresst, sind unbehandelt und ohne Zusätze.

Liquish – flüssiger Sonnenschein in der Flasche

„Liquid Sunshine“ sollte der eigentliche Name der Firma lauten. Nach einiger Zeit entstand dann allerdings das lautmalerische Wort „liqish“. Es ähnelt dem Geräusch des Entsafters und was heraus kommt ist eben flüssiger Sonnenschein. Schon alleine deshalb fand ich Liquish besonders sympathisch und passend zu meinem „happy lifestyle“. Michaela und Rainer Hödl sind ein Familienunternehmen und pressen alle Säfte selbst – hinein kommt nur frisches Bio-Obst und -Gemüse sowie eine Extraportion Liebe. Besonders nett und unkompliziert ist auch die Lieferung. Der Chef persönlich kommt vorbei und bringt die Saftkur bis zur Wohnungstür bzw. in meinem Fall sogar bis zum Kühlschrank. Beim Ausräumen aus der Kühlbox habe ich noch eine kleine Einführung in die Juice Cleanse, sowie ein paar Tipps und Tricks zum Durchhalten bekommen. Was mich am meisten begeistert hat? Da die Säfte im Familienunternehmen frisch gepresst werden, gehen Michaela und Rainer gerne auch auf spezielle Wünsche, Vorlieben oder Unverträglichkeiten ein. Wirklich ein top Service!

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Green Detox

Neu im Sortiment von Liquish ist die Green Detox Kur. Da ich grüne Säfte und Smoothies liebe, entschied ich mich gleich diese zu testen. Freundlicherweise wurde mir meine 3-Tages-Kur zur Verfügung gestellt. Die Saftkur besteht aus 6 Säften zu je 500 ml pro Tag. Gestartet wird morgens mit einer äußerst leckeren Grapefruit Limonade, die erstmal den Stoffwechsel in Schwung bringt. Darauf folgen vier, grüne, kaltgepresste Säfte und Mandelmilch mit Datteln als Belohnung am Abend. Jeder grüne Saft hat einen Gemüseanteil von mindestens 70%. Saft-Neulingen würde ich zur Basic Sunshine Kur raten, da die Säfte teilweise wirklich sehr grün schmecken.

Eine 3-Tages-Kur kostet 160 Euro zuzüglich 5 Euro Liefergebühr in Wien und Umgebung. Die Säfte können aber auch selbst abgeholt werden. Für die hohe Qualität, den tollen Service und den wirklich guten Geschmack ist das ein super Preis.

Die Säfte

Booster

Die Grapefruit Limonade ist entzündungshemmend und stärkt die Nierenfunktion und die Muskeln. Sie schmeckt richtig lecker. Ich hatte anfangs ein wenig Bedenken ob sie nicht zu sauer ist für den Start in den Tag. Aber die Limonade schmeckt mild und wirklich gut. Grapefruit, Apfel, Wasser und sonst nichts, außer lecker!

Faser Schmeichler

Saft Nummer 2 besteht aus Zucchini, Orange, Apfel und Pastinake. Helles Grün ist ein Faserschmeichler und entgiftet den Darm. Auch der Zellstoffwechsel wird durch die Zutaten angeregt sowie Immunsystem, Herz und Nieren gestärkt. Beim Geschmack überwiegt ganz klar die Zucchini. Ich fand diesen grünen Saft ebenfalls sehr schmackhaft, man muss aber Zucchini mögen.

Muntermacher

Minziges Grün macht munter und schmeckt herrlich erfrischend. Von den grünen Säften ist dieser eindeutig mein liebster. Er reinigt, regeneriert und erneuert den Darm und unterstützt den Entsäuerungsprozess des Körpers. Mit Spinat, Apfel, Ananas, Sellerie, Gurke, Minze, Zitrone und Ingwer als Zutaten erinnert er mich ein wenig an meine heißgeliebten grünen Smoothies.

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Chlorophyllspender

Das dunkle Grün putzt den Darm und erneuert bzw. verbessert die Eiweiß-Verdauung. Mir war der Saft etwas zu grün, um ehrlich zu sein. Spinat, Stangensellerie, Gurke, Apfel, Orange, Zitrone, Ingwer sind darin enthalten, aber der Sellerie dominiert ganz klar. Ich habe den Saft dann allerdings gerne getrunken, da es der letzte vor dem leckeren Mandeldrink war.

Seelenbalsam

Als Belohnung fürs Durchhalten gibt es am Abend eine bekömmliche Mandelmilch mit Datteln und Zimt. „Seelenschmeichler“ trifft die Beschreibung des Geschmackes ganz gut. Die Mandelmilch wirkt von Natur aus isotonisch und ist eine gesunde Eiweißquelle. Sie ist perfekt als Tagesabschluss und vor dem zu Bett gehen.

Fazit

Tag 1 war super easy und ich war neugierig alle Säfte durchprobieren zu dürfen. Ich hatte kein Hungergefühl, sondern war eher sogar übersättigt von den Säften. Natürlich habe ich auch genügend Wasser und Tee getrunken und mein Bauch war dementsprechend voll. Am zweiten Tag kamen dann die Kopfschmerzen und mir ging es wirklich nicht gut. Ich konnte mich tagsüber kaum konzentrieren und freute mich so richtig auf die Mandelmilch am Abend – ein Seelenbalsam eben. Der letzte Tag war wie der erste wieder ziemlich einfach. Die Nebenwirkungen waren wie ausgespült und ich konnte die Säfte wieder richtig genießen. Auch meine Energie kam zu zurück und ich fühlte mich rundum wohl und zufrieden. Die Saftkur habe ich übrigens nicht gemacht um an Gewicht zu verlieren, sondern – wie oben schon genannt – als Start bzw. Wiedereinstieg in einen gesunden Lebensstil. Alles in allem sind die drei Tage wirklich ein Klacks und vergehen wie im Flug.

Ich kann jedem der überlegt eine Saftkur zu machen die Green Detox Kur von Liquish wärmstens empfehlen und werde sie auch selbst bestimmt wiederholen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist super und die Säfte sind einfach mega lecker.

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Habt Ihr noch Fragen? Oder habt Ihr vielleicht selbst schon einmal eine Saftkur gemacht? Lasst es mich wissen!

trixi_comments

*Die Saftkur wurde mir freundlicherweise von Liquish zur Verfügung gestellt.

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10 Comments
  • Nicole
    25.10. 2016

    Oh das hört sich ja toll an. Ich liebe solche Kuren und bin auch der festen Überzeugung, dass sie dem Körper einfach richtig gut tun. Anfangs fällt es mir meistens immer etwas schwer, aber ab den 2. Tag finde ich es okey und danach fühle ich mich immer wie neu geboren und mit total motiviert mein Essen gesund zu halten und achte auf eine gesunde Ernährung.

    Liebe Grüße

    Nicky

    • amiga
      25.10. 2016

      Bei mir ist Tag2 immer am schlimmsten. Aber ich finde das Gefühl danach einfach sooo gut!

      xx, Trixi

  • Patricia
    23.10. 2016

    Sehr interessant, ich lese mir immer wieder gerne Berichte über Saftkuren durch 🙂
    Ich würde sehr gerne auch mal eine machen, aber mich schreckt immer wieder der Preis dann davon ab!

    Vielleicht „gönne“ ich mir eines Tages mal doch so eine Kur 😉

    Alles Liebe,
    Patricia

    • amiga
      24.10. 2016

      Liebe Patricia, ich kann es völlig nachvollziehen dass dir die Kur zu teuer ist. Ich hatte allerdings vor einiger Zeit mal versucht 3 Tage lang meine eigenen Säfte zu pressen und somit Geld zu sparen. Das ging aber so richtig in die Hose 😀 Man glaubt gar nicht, wieviele KG Gemüse und Obst man dafür braucht- seither sehe ich das Ganze ein wenig anders.

      Ich kann Dir eine Saftkur wirklich sehr empfehlen. Schon alleine um seine eigenen Grenzen auszutesten 🙂
      Alles Liebe,
      Trixi

  • thatblogthing
    21.10. 2016

    Habe ja vieles auch auf Instastories mitbekommen. Möchte eine Saftkur definitiv auch mal ausprobieren!

    Alles Liebe,
    Zeki

    PS: happy Friday

    http://www.thatblogthing.com

  • curls all over
    20.10. 2016

    Vielen Dank für deine Erfahrungen :! Ich möchte demnächst auch gerne wieder eine machen 🙂

    Liebe Grüße
    Cherifa
    http://www.curlsallover.com

  • Iris
    19.10. 2016

    Ich habe ja auch eine Saftkur von Kale & Me gemacht ( http://www.sprinzeminze.com/kaleandme-saftkur ) und war richtig zufrieden und vom Ergebnis begeistert! Kann so etwas nur jedem weiter empfehlen! Allerdings ist der Preis bei deiner Saftkur ja der Hammer – 160€ für 3 Tage??? Na bumm! Das wären knappe 9€ für eine Flasche mit 500ml !!!!

    Meine Saftkur hat 79€ für 3 Tage gekostet, war ebenfalls „regional“ (Hamburg/D) und kaltgepresst! Den Preis fanden die meisten meiner Leser da schon extrem teuer und das ist auch der Grund warum viele so eine Kur noch nicht probiert haben, obwohl das Interesse da wäre!

    Mich würde interessieren, wie man diesen hohen Preis rechtfertigt?? Oder habe ich mich vlt verlesen! 😉

    Liebe Grüße Iris

    • amiga
      19.10. 2016

      Hallo Iris 🙂 Danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Ich glaube den Unterschied gefunden zu haben 😉 „Hitze beeinträchtigt den Nährstoffgehalt eines Saftes entscheidend. Herkömmliche Verfahren wie z. B. Entsaften mit Dampf oder Zentrifugieren und auch Pasteurisieren zur Verlängerung der Haltbarkeit zerstören einen Großteil der Inhaltsstoffe. Und weil wir genau darauf verzichten, ist unser Saft zwar nicht so lange haltbar, steckt dafür jedoch voller Energie und Geschmack.“

      Die Säfte von Kale&Me sind hingegen sehr lange haltbar- damit werben sie auch.
      160 Euro sind sicher kein Schnäppchen, allerdings war ich überrascht dass Deine so günstig war. Alle anderen Anbieter die ich kennen, liegen zwischen 150 und 200 Euro für eine 3-Tages Saftkur!

      Alles Liebe,
      Trixi

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