Das perfekte Steak vom Grill – Tipps und Tricks feat. Weber Pulse 2000

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Gemeinsam mit Weber Österreich habe ich ein paar Tipps und Tricks für das Gelingen des perfekten Steaks zusammengetragen. In diesem Beitrag findet Ihr also alles, was zu einem gelungenen Stück Fleisch vom Grill beiträgt – vom Einkauf bis zum ersten Bissen. 

Werbung. Dass Grillen mehr ist als nur Würstchen auf den Grill zu schmeissen, habe ich hier auf meinem Happy Lifestyleblog schon verdeutlicht. Egal ob vegetarische Überraschungspakete, Marokkanische Hühnerspieße oder Dreierlei Spargel vom Grill – so ziemlich jedes Gericht kann auch am Grill zubereitet werden. Aber ein richtig gutes Steak MUSS vom Grill kommen.

Gemeinsam mit Weber Stephen Österreich habe ich mich an „das perfekte Steak“ herangewagt und möchte Euch heute ein paar Tipps und Tricks zur Vorbereitung und Zubereitung geben. Am Schluss findet Ihr auch noch eine Videoanleitung am neuen Weber Pulse 2000 inkl. iGrill. Spoiler: so einfach war es noch nie sein Fleisch auf den gewünschten Punkt zu bringen.

 

Tipps für das perfekte Steak

Steak ist die Königsklasse am Grill – so denken zumindest viele Leute. Dabei ist es gar nicht so schwer, wenn ein paar Dinge beachtet werden. Das Prozedere beginnt allerdings nicht erst bei der Zubereitung sondern schon beim Einkauf. Noch eine wichtige Anmerkung bevor wir loslegen: das perfekte Steak ist für uns alle eine subjektive Wahrnehmung und der Garpunkt Geschmackssache. Manche mögen es rare, andere medium oder well done. In diesem Beitrag geht es daher nicht um die Servierart sondern um das Rundherum.

Fleischqualität

Ein gutes Steak macht in erster Linie die Fleischqualität aus. Grundsätzlich sollte das Fleisch gut abgehangen sein und eine dunkle, rote Farbe aufweisen. Drückt man mit dem Finger leicht an muss es nachgeben und der Abdruck sichtbar bleiben. Hat das gute Stück dann auch noch eine schöne Marmorierung und feine Fasern, dann ist es nicht mehr weit bis zum perfekten Steak. Kauft das Fleisch am besten direkt beim Metzger Eures Vertrauens und lasst es Euch wie gewünscht zuschneiden. Denn da kommen wir schon zum nächsten Punkt.

Auf die Dicke kommt es an

Steaks sollten immer mindestens 3 cm dick sein. Optimal sind zwischen drei und vier Zentimeter – dicker geht natürlich immer. Unter 2cm Dicke hat man quasi kaum mehr eine Chance auf ein perfektes, medium gebratenes Stück Fleisch, da sie zu schnell den Saft verlieren. Wer auf Nummer sicher gehen will und das Grillen stressfrei gestalten möchte, dem rate ich zu dickeren Steaks. Diese können nach dem Grillen in dünne Scheiben aufgeschnitten und so serviert werden.

Vorbereitung des Steaks

Kommen wir zur Vorbereitung der Steaks und der Frage bei der sich die Geister scheiden: vorher salzen oder nicht? Ich halte mich hier an den Rat von Grill-Weltmeister Adi Bittermann und salze das Fleisch eine Stunde bevor es auf den Grill kommt – „nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig“. So kann das Fleisch leicht zu schwitzen beginnen und Kohlenhydrate und Eiweiß kommen an die Oberfläche. Am heißen Grill karamellisieren diese und bilden eine schöne Kruste. Zum Würzen anstatt üblichem Salz lieber grobes Meersalz verwenden. Pfeffer immer erst nach dem Grillen verwenden, da dieser sonst verbrennt und einen bitteren Geschmack hinterlässt.

Das Fleisch sollte mindestens 3 Stunden vorher aus dem Kühlschrank genommen werden. Dadurch passt es sich der Raumtemperatur an, die Fasern entspannen sich und das Fleisch erleidet durch die hohe Temperatur am Grill keinen Schock. Folglich ist das Steak schön zart.

Direkter und indirekte Hitze

Bevor das Steak auf den Grill kommt, muss noch die passende Temperatur erreicht werden. Zum Anbraten sollte diese in etwa bei 230 Grad oder etwas darüber liegen, da es ab diesem Punkt zur sogenannten Maillard-Reaktion kommt. Dieser chemische Prozess ist für die perfekte Kruste verantwortlich, die das perfekte Steak eben haben sollte. Nach dem scharfen Anbraten sollte das Fleisch bei einer Temperatur von 130 bis 150 Grad fertig gegart werden.

Achtet also darauf, dass Ihr immer eine Zone mit direkter und eine mit indirekter Hitze habt. Der Weber Pulse 2000 macht es einem da ziemlich leicht – er verfügt über zwei getrennt steuerbare Heizspiralen. So kann auf der einen Seite das Fleisch bei hoher Temperatur angebraten werden und auf der anderen Seite bei niedriger Temperatur durchziehen.

Steak nur einmal wenden

Damit da Steak gleichmäßig von beiden Seiten garen kann und nicht anbrennt, muss es natürlich auch gewendet werden. Wendet das Fleisch unbedingt nur einmal, sonst geht Bratensaft verloren und das Steak wird trocken.

Perfekter Garpunkt – Druckprobe, Fleischthermometer oder iGrill

Der perfekte Garpunkt ist für das perfekte Steak mindestens genauso wichtig wie die Qualität des Fleisches. Um diesen zu erreichen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der Klassiker ist die Druckprobe. Dazu gehört aber meiner Meinung nach ein wenig Erfahrung, da jeder Cut ein wenig anders ist. Grundsätzlich gilt aber folgendes: Ist das Fleisch rare, fühlt es sich an wie der Druck auf die Oberlippe. Fühlt es sich an wie die Nasenspitze, ist es medium. Wer sein Steak lieber well done möchte, der drückt zum Vergleich mit dem Finger auf die Stirn.

Einfacher wird das Ganze mit einem Fleischthermometer. Dieser wird nach dem Anbraten von der Seite bis in die Mitte des Steaks gesteckt. In der indirekten Hitze kann das Fleisch dann – bei geschlossenem Deckel natürlich – nachgaren. Der Thermometer sollte immer wieder gecheckt werden.

Den perfekten Garpunkt zu erreichen wird mit dem iGrill von Weber ein Kinderspiel. Das kleine Wunder lässt sich via Bluetooth mit einer App verbinden. Das Gerät verfügt über einen Messfühler, der im Fleisch platziert und via App geregelt wird. Man kann hier wirklich alles einstellen – von der Fleischart bis zum Cut und natürlich der gewünschten Kerntemperatur ist alles möglich. Die Bedienung ist sehr einfach und intuitiv – und das Grill-Ergebnis natürlich perfekt.

Bei Erreichung der gewünschten Temperatur löst die App einen Alarm am Smartphone aus. Zudem findet man darin einige hilfreiche Tipps rund ums Grillen und natürlich auch Rezepte. Beim neuen Weber Pulse ist die iGrill-Technologie ins Gerät integriert und macht das Grillen einfacher als je zuvor.

Hier habt Ihr noch die Kerntemperatur eines Rindersteaks im Überblick:

  • 48–52 °C: rare
  • 52–55 °C: medium rare (innen rosa)
  • 56–58 °C: medium
  • 65–68 °C: well done (komplett durch)

Das perfekte Steak mit dem Weber Pulse

Um Euch die einzelnen Schritte am Weg zum perfekten Steak zu veranschaulichen, habe ich wieder ein Video für Euch gedreht. Darin seht Ihr, wie einfach die Zubereitung tatsächlich ist. Ich hatte immer Hemmungen ein richtig gutes, teures Stück Fleisch zu kaufen, weil ich unsicher war ob es gelingt. Mit dem Weber Pulse 2000 ist das aber wirklich zum Kinderspiel geworden – kein trockenes, durchgebratenes Fleisch mehr, sondern nur mehr zarte Steaks mit rosa Kern.

Das perfekte Steak am Weber Pulse 2000

Ich habe das Steak drei Stunden bevor es auf den Gill kam aus der Kühlschrank genommen. Etwa eine Stunde davor wurde es mit groben Meersalz gut eingesalzen. Vor dem Anbraten muss das Salz aber runtergenommen und das Fleisch trocken getupft werden.

Der Pulse Elektrogrill wird auf 230 Grad erhitzt, das Steak auf den sauberen Rost gelegt und gewendet, wenn es nicht mehr anklebt. Das dauert je nach Grill und Temperatur unterschiedlich lang, aber in etwa 2 Minuten. Danach habe ich die Temperatur der Heizzone auf die mittlere Stufe reguliert und das Steak auf die indirekte Hitze gelegt.

Das Anschließen des iGrill geht relativ einfach und der Rest wird anschließend über die App geregelt. Da der Pulse 2000 über 4 Messfühler verfügt, muss der richtige Anschluss erst gewählt werden. Theoretisch könnte ich also vier verschiedene Grillgüter bzw. Garstufen einstellen. Das ist besonders praktisch, wenn Gäste ihr Steak unterschiedlich durch haben möchten. Nähert sich die Kerntemperatur der Zieltemperatur kommt eine Benachrichtigung auf das Smartphone.

Das fertige Steak sollte dann vom Grill genommen werden und noch ein paar Minuten ruhen. So kann sich der Saft gleichmäßig im Fleisch verteilen. Würde man das Steak gleich anschneiden, läuft sprichwörtlich der Geschmack davon.

Zum Schluss wird das Fleisch noch mit frisch gemahlenen Pfeffer bestreut und angeschnitten. Wer noch zusätzlichen Geschmack wünscht, der kann auch diese leckere Marinade zubereiten. Hmmm…. ich hoffe, Euch läuft genau wie mir das Wasser schon im Mund zusammen!

Habt Ihr noch weitere Tipps für das perfekte Steak und gehört Ihr zum Team „Vorsalzer“ oder nicht? Ich freue mich wie immer auf Euer Feedback in den Kommentaren! 

In geschmackvoller Zusammenarbeit mit Weber Stephen Österreich.

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