10 Fakten rund um (Beefeater) Gin

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Gin zählt mit Abstand zu meinen liebsten Drinks. Beefeater lud zu einer Pressereise im Zeichen des Wacholderschnapses und ich konnte nicht widerstehen. Was ich gelernt habe, verrate ich Euch in meinen 10 Fakten rund um (Beefeater) Gin.

Werbung. Ich wurde Mitte Mai von Beefeater nach London eingeladen. Der Fokus der Reise lag, oh Wunder, auf Gin. Gin ist aktuell eine der beliebtesten Spirituosen – und auch die einzige, die ich trinke. Mittlerweile wurden schon viele vom Gin-Fieber gepackt. Kein Wunder, denn der Wacholderschnaps schmeckt nicht nur hervorragend, sondern kann noch viel mehr.

Neben zahlreichen Bars war auch die Beefeater Destillery eines unserer Ziele. Nach einem Einblick in die Entstehungsgeschichte wurde natürlich auch fleißig verkostet. Neben einem kleinen Schwipps konnte ich aber viele Fakten rund ums Thema (Beefeater) Gin mitnehmen. Heute möchte ich mein Wissen – teils interessant, teils unnütz – gerne mit Euch teilen.

10 Fakten rund um (Beefeater) Gin

  • Gin ist eine der ältesten Spirituosen der Welt. Ursprünglich stammt er aus Holland und Belgien und war als  „Genever“ bekannt. Der Begriff leitet sich von dem niederländischen Wort „jeneverbes“ bzw. dem französischen Wort „genévrier“ für „Wacholder“ ab.
  • Beefeater ist der meist ausgezeichnetste Gin der Welt.
  • Während der Gin-Krise in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, trank jeder Brite pro Woche etwa 2 Liter des Wacholder-Destillats. Somit verzehnfachte sich der pro-Kopf-Verzehr in wenigen Jahren.
  • Der Name „Beefeater“ soll die starke Verbindung zu London und die Heimat des Gins unterstreichen. Firmengründer James Burrough benannte ihn nach den Wächtern des London Towers, welche den Spitznamen Beefeater trugen. Auf den Etiketten ist auch heute noch ein „Beefeater“ abgebildet.

  • Gin wirkt entgiftend. Vor allem Wacholder und Koriander regen die Nierenfunktion an. Unsere Nieren sind zuständig für den Abtransport von Giftstoffen aus dem Körper. Dank Gin werden diese schneller abgebaut und aus dem Körper geschwemmt. Quasi ein alkoholischer Detox 😉
  • Da der Wacholderschnaps reich an Anti-Oxidantien ist, hat er einen Anti-Aging-Effekt. Diese Verbindungen neutralisieren die freien Radikale im Körper und verlangsamen die Hautalterung.
  • Neben dem Wacholder sind ca. 120 – 160 verschiedene Kräuter, Früchte und Gewürze, die sogenannten Botanicals, im Gin enthalten. In der EU muss Gin einen Mindestalkoholgehalt von 37,5 % haben.
  • „Beefeater 24“ entsteht durch eine 24-stündige Mazeration. Sie extrahiert die maximale Menge an ätherischen Ölen aus den Botanicals. Die Besonderheit dieses Gins liegt in der Zugabe von handgepflückter Grapefruitschale, japanischem Sencha und chinesischem grünem Tee. Der Beefeater 24 wurde in den letzten zehn Jahren mit mehr als 65 Medaillen ausgezeichnet.

  • Gin Tonic wurde früher als Medizin verabreicht. Schon zur Zeit der britischen Kolonialherrschaft in Indien gab es eine profunde Medizin zur Vorbeugung von Malaria. Um sich vor der Erkrankung zu schützen, nahmen die Soldaten Chinin zu sich. Gemischt mit Gin und Sodawasser versüßten sich die Offiziere den Feierabend: das war die Geburtsstunde des Gin Tonics.
  • Dank der Wacholderbeere stärkt Gin das Immunsystem. Die darin enthaltenen Flavonoide wirken sich positiv auf unser Herz-Kreislauf-System aus und stärken somit das Immunsystem. Die Beere gilt als Wunderwaffe.

Die Beefeater Destillery

Die Beefeater Destillery liegt in Kennington. Das edwardianische Gebäude wurde in den 50er Jahren erweitert und beherbergt die Beefeater Distillery mit original, viktorianischen Pot-Stills oder Brennblasen. Außerdem gibt es einen eigenen Raum für die Botanicals. Dort werden die frischen Zutaten gelagert. Riesengroß ist übrigens auch das Wacholderlager.

Im Besucherzentrum erhält man nähere Einblicke in die Heimat des Gins und die Entstehungsgeschichte des bestgehüteten Geheimnisses der Briten. Die Führung startet mit einem Rundgang auf einer gepflasterten Straße des viktorianischen Marktes, passiert die zahlreichen Werbeplakate und Flaschendesigns seit Beginn und hat für uns mit einem Tasting geendet. Hier bekommt man wirklich einen guten Einblick in den Herstellungsprozess der wichtigsten Spirituose Großbritanniens.

Vielen lieben Dank nochmal an Beefeater für die schmackhafte Pressereise. Wir waren wirklich eine tolle Truppe und hatten jede Menge Spaß. Bianca verrät Euch 5 Lokal-Tipps unserer Reise und bei Leonie findet Ihr eine tolle Zusammenfassung unseres Trips sowie ein paar London-Tipps.

Welche Fakten waren Euch schon bekannt und wusstet Ihr woher sich der Name „Beefeater“ ableitet? Ich kann Euch außerdem einen Besuch der Destillery wirklich sehr empfehlen! Danke fürs Lesen!

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